Leicht. Präzise. Produktiv.

Kaltmassivumformung

Wir verfügen über einen ausgedehnten Maschinenpark mit vollautomatischen Mehrstufenpressen mit Presskräften von maximal 20.000 kN. In bis zu fünf Umformstufen werden auf diesen Hochleistungspressen Teile in großen Serien gefertigt. Hydraulische Pressen mit maximal 30.000 kN produzieren schwere und extrem lange Bauteile.

Abnehmende Fertigungstiefen bei den Kunden verstärken die Nachfrage nach fertig bearbeiteten Komponenten. Zunehmend werden Teile durch mechanische Bearbeitung in einen einbaufertigen Zustand gebracht.

Hochproduktive automatische Einzelmaschinen und verkettete Bearbeitungslinien gewährleisten Produkte auf konstant hohem Qualitätsniveau.


Preisvorteile der Kaltmassivumformung

Die Mehrstufenpressen ermöglichen Fertigungsmengen von bis zu 40 Teilen pro Minute im Abmessungsbereich bis 550 mm Länge und mit Gewichten bis 10 kg.

Damit lässt sich ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis zum Nutzen unserer Kunden erzielen.

Mechanische Bearbeitung

Nehmen. Einbauen. Fertig

Abnehmende Fertigungstiefen bei den Kunden verstärken die Nachfrage nach fertig bearbeiteten Komponenten. Zunehmend werden Teile durch mechanische Bearbeitung, wie beispielsweise Dreh-, Fräs und Räumprozesse, in einen einbaufertigen Zustand gebracht.

Hochproduktive automatische Einzelmaschinen und verkettete Bearbeitungslinien gewährleisten eine große Mengenleistung auf konstant hohem Qualitätsniveau.

Die Produktionspalette umfasst alle gewünschten Prozesse bis hin zu hochgenauen, spanlos hergestellten Außen- und Innenverzahnungen. Des Weiteren stehen ergänzende Technologien wie Kunststoffbeschichtung oder Oberflächenbehandlungen zur Verfügung.

Kaltmassivumformung.

Leicht. Präzise. Produktiv.

Fast unkaputtbar.

Die Kaltumformung bietet außergewöhnliche Produktionsmöglichkeiten mit großen Synergieeffekten. Oft werden völlig neue Lösungen gefunden, bei denen ganze Verfahrensschritte entfallen können und Fertigungsprozesse eingespart werden. Zudem ist die Umformung materialsparend und ressourcenschonend.

Kalt umgeformte Teile zeichnen sich durch hohe Form- und Maßgenauigkeit in Near-Net-Shape-Qualität aus.

Durch den Fertigungsprozess mit ununterbrochenem Faserverlauf weisen die Teile eine sehr hohe Bauteilfestigkeit auf.


Unsere Qualität spricht für sich selbst.

So können wir kleine und mittlere Fertigungslose von Umformteilen mit Abmessungen bis 1.000 mm Länge und 40 kg Stück­gewicht wirt­schaftlich fertigen.
Auf Hydraulikpressen, die bis zu 30.000 kN Presskraft entwickeln, produzieren wir Produkte mit großen Teilegewichten und Abmessungen. Handlingsroboter sorgen für die auto­matische Zuführung und sichern auch hier eine produktive Arbeitsweise.
Darauf ist Verlass.

Unser Werkzeugbau

Beste Zutaten für beste Ergebnisse.

In der Werkzeugentwicklung und im Werkzeugbau konzentriert sich ein wesentlicher Teil unseres Know-hows. Ca. 95 % der benötigten Werkzeuge werden im eigenen Werkzeugbau hergestellt. So können wir Konstruktionsvorgaben schnell umsetzen. In Werkzeuge höchster Güte für beste Produktionsergebnisse. Kurze Wege sichern die zuverlässige Versorgung der Fertigung mit Ersatzwerkzeugen sowie die schnelle Entwicklung von Prototypenwerkzeugen und deren Integration in die Serienproduktion.


Häufige Fragen zur Kaltmassivumformung

Die Kaltmassivumformung ist ein Fertigungsverfahren, bei dem Metalle unterhalb ihrer Rekristallisationstemperatur (meist bei Raumtemperatur) plastisch verformt werden. Im Gegensatz zum Warmpressen bleibt das Gefüge des Materials erhalten und wird durch Kaltverfestigung sogar noch stabiler. Bei Schondelmaier nutzen wir dieses Verfahren für hochpräzise Bauteile mit komplexen Geometrien.

Der größte Vorteil ist die Materialeffizienz. Während beim Drehen oder Fräsen viel Abfall (Späne) entsteht, wird das Material bei der Kaltumformung fast zu 100 % genutzt.

  • Höhere Festigkeit: Durch die Kaltverfestigung sind die Teile belastbarer.
  • Oberflächenqualität: Es entstehen extrem glatte Oberflächen ohne weitere Nachbearbeitung.
  • Kosteneffizienz: Besonders bei hohen Stückzahlen sinken die Stückkosten massiv.

Der wesentliche Unterschied liegt in der Bearbeitungstemperatur und den daraus resultierenden Bauteileigenschaften:

  • Temperatur: Während die Warmumformung (Schmieden) weit oberhalb der Rekristallisationstemperatur stattfindet, erfolgt die Kaltmassivumformung bei Raumtemperatur.
  • Präzision: Da beim Abkühlen von warmumformten Teilen Schrumpfungsprozesse und Verzunderungen auftreten, bietet die Kaltmassivumformung eine deutlich höhere Maßhaltigkeit und Oberflächengüte. Nachbearbeitungen sind meist nicht nötig.
  • Festigkeit: Bei der Kaltmassivumformung kommt es zur Kaltverfestigung, die das Material stabiler macht. Bei der Warmumformung wird das Gefüge eher weich und muss oft nachträglich gehärtet werden.
  • Energieeffizienz: Die Kaltumformung spart die enorme Energie ein, die sonst für das Aufheizen der Rohlinge benötigt würde.

Das Verfahren gilt als eine der ressourcenschonendsten Methoden in der Metallverarbeitung. Da kaum Materialabfall entsteht und im Vergleich zum Warmpressen keine Energie für das Aufheizen der Rohlinge benötigt wird, ist der CO2-Fußabdruck pro Bauteil deutlich geringer.

Wir von Schondelmaier setzen langfristig auf „grünen Stahl“ und nutzen heute bereits 100 % „grünen Strom“ für unsere Produktionsprozesse. Unser Ziel ist es, ein „grüner Kaltumformer“ zu werden – und wir sind auf einem sehr guten Weg dorthin. Dazu haben wir stets unsere Ökobilanz im Blick. Bereits vor zehn Jahren haben wir damit begonnen, unsere Prozesse effizient umzustellen, etwa durch den Einsatz von Mehrstufenpressen, die vier Arbeitsgänge in einem Schritt vereinen. So tragen wir aktiv dazu bei, die Umwelt zu schonen und Ressourcen effizient zu nutzen.

Mehr über unsere Nachhaltigkeit.

Die Kaltmassivumformung ist ein hocheffizientes Verfahren für die Serienfertigung. Aufgrund der initialen Kosten für die Entwicklung und Herstellung hochpräziser Umformwerkzeuge amortisiert sich das Verfahren meist ab einer Stückzahl im mittleren fünfstelligen Bereich. Bei komplexen Bauteilen, die durch Zerspanung extrem teuer wären, kann die Wirtschaftlichkeit jedoch schon bei deutlich geringeren Losgrößen erreicht werden. Wir beraten Sie gerne zu einer individuellen Kosten-Nutzen-Analyse.

Ja, absolut. Wir setzen oft auf Hybrid-Lösungen, um das Beste aus zwei Welten zu vereinen. Dabei wird das Rohteil durch Kaltmassivumformung endkonturnah (Near-Net-Shape) gefertigt, um Material zu sparen und die Grundfestigkeit zu erhöhen. Hochpräzise Funktionsflächen wie Gewinde oder Passungen mit extrem engen Toleranzen werden anschließend durch spanende Nachbearbeitung (Drehen, Schleifen) realisiert. Dies garantiert maximale Präzision bei minimalem Materialeinsatz.

Wir haben uns konsequent auf die Kaltmassivumformung spezialisiert und verarbeiten in diesem Verfahren eine Vielzahl an Werkstoffen. Durch die Verformung bei Raumtemperatur optimieren wir die Gefügestruktur folgender Metalle:

  • Stahl & Eisen: Wir fertigen hochfeste Bauteile aus Bau-, Einsatz- und Vergütungsstählen, die durch die Kaltverfestigung eine überdurchschnittliche Belastbarkeit erreichen.
  • Aluminium: Durch Kaltmassivumformung entstehen extrem leichte und dennoch stabile Komponenten, die vor allem im Leichtbau und der Automotive-Branche gefragt sind.
  • Kupfer: Wir nutzen die Kaltumformung für elektrische Komponenten, da das Verfahren die Leitfähigkeit erhält und gleichzeitig eine hohe Maßhaltigkeit für präzise Kontakte bietet.
  • Durch den Verzicht auf Erwärmungsprozesse garantieren wir bei all diesen Materialien eine hervorragende Oberflächengüte und engste Toleranzen.

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